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 ViB: Die Entführung

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BeitragThema: ViB: Die Entführung   So Feb 08, 2009 4:59 pm

Sanne schrieb:
Die Entführung

Niedergeschlagen saßen die Seidels und Lisa auf dem Sofa. Die Ungewissheit raubte ihnen allen die letzte Kraft. Seit der gescheiterten Geldübergabe suchte die Polizei fieberhaft nach Hinweisen, bislang allerdings eher erfolglos. Wo David gefangengehalten wurde, war noch immer völlig unklar.
Aber Lisa wußte instinktiv, dass David noch lebte. Auch wenn sie ihr Gefühl durch nichts Reales begründen konnte, sie wußte es einfach. Deshalb war sie auch felsenfest davon überzeugt, diese Nacht aufbleiben zu müssen, obwohl sie sehr müde war. Irgend etwas würde heute noch passieren, das spürte sie ganz deutlich.

Nur mit allergrößter Anstrengung gelang es David, den Schmerzensschrei zu ersticken. Tränen rollten ihm über die Wangen. Aber er durfte jetzt nicht aufgeben, egal, wie weh es tat. Noch hatte er nichts gehört, der Entführer schien noch nicht da zu sein. Jeden Moment konnte der auftauchen und dann mußte er bereit sein, denn das war vielleicht seine letzte Chance. Weiter, obwohl jeder Muskel schrille Signale brutalster Überforderung ins Gehirn funkte. Mit der linken Hand faßte David hinter seinem Rücken den Dorn seines Gürtels und bohrte weiter im Schloß der Handschelle, die um sein rechtes Handgelenk befestigt war. An der Fessel war eine Eisenkette angebracht, die um ein Rohr an der Wand geschlungen war. Seit Tagen arbeitete David daran. Wegen der Fesseln gelang ihm das nur in einer völlig verkrampften Haltung, aber David konnte den Fortschritt spüren. Zum Glück war das Material der Gürtelschließe hart genug. Wenn es ihm gelang, hier rauszukommen, würde David dem Designer des Teils auf Knien danken. Auf jeden Fall war der Gürtel jeden einzelnen Cent der über hundert Euro wert gewesen, die David dafür bezahlt hatte.
Nach ein paar letzten Anstrengungen gab das Schloß plötzlich nach. Vorsichtig zog David die Handschelle auf. Die hatte sich seit Tagen richtig tief ins Fleisch gescheuert und eine große, mittlerweile eiternde Wunde hinterlassen, dementsprechend groß war der Schmerz. Aber David spürte das kaum noch. Endlich frei! Erschöpft rutschte er an der Wand herunter.

Olaf Kern fuhr wie jeden Abend zum Versteck, einem alten Abbruchhaus außerhalb von Berlin. Hier interessierte sich schon lange kein Mensch mehr für das verlotterte Haus auf einem ebenso vernachlässigten Grundstück. Das nächste Dorf war fünf Kilometer weiter. Kern war auf seinen Fahrten hierher noch nie einer Menschenseele begegnet. Perfekt, um David Seidel zu verstecken. Kern hatte David nach der Entführung gemeinsam mit Richard hierhergebracht und im Keller der Bruchbude angekettet.

Fröhlich pfeifend betrat Olaf Kern das Haus und ging in den Keller. Kaum zu glauben, aber für diesen Jammerlappen da unten hatte tatsächlich jemand 10 Millionen in bar gezahlt. Die Hälfte davon gehörte ihm. „Na, Seidel, du jammerst heute ja gar nicht rum? Willst du am Ende gar nicht mehr heim zu Mami? Nicht, dass es dir noch so gefällt, dass du bleiben möchtest.“

David hatte das Auto schon kommen gehört, wie jeden Abend. Der Typ kam, brachte ihm irgendetwas zu essen und machte sich dabei über die Tatsache lustig, dass David seiner Familie offensichtlich nichts wert war, denn sonst hätten die ihn ja schon lange rausgekauft. Am Anfang kam er auch noch jeden Tag in den Verschlag, in dem David angekettet war und schaute sich gründlich um, nicht ohne noch ein paar Bemerkungen über die Wohnqualität loszulassen und sich am Anblick des frierenden David zu weiden.

Aber als David anfing, an seinen Fesseln zu sägen, mußte er verhindern, dass der Typ die Kette allzu genau kontrollierte. Deshalb hatte er jedesmal, wenn der Typ in den Verschlag kam, angefangen zu jammern, er solle ihn doch bitte bitte rauslassen und sich regelrecht verkrochen. Die Schauspielerei wirkte. Der Typ war von seinem gespielten Geflenne dermaßen angewidert, dass er das Essen nur noch regelrecht reinschmiß und so schnell wie möglich wieder verschwand.

Kern inspizierte die Vorräte auf dem Tisch vor dem Verschlag. Das Brot war schon angeschimmelt. Egal, hier war nicht das Wolfhardts. Seidel mußte es ja nicht essen. Er kicherte dreckig. Eigentlich müsste er ein paar neue Vorräte organisieren, aber es wurde langsam Zeit, die Sache hier zu beenden. Schade, dass er nicht hören konnte, wie Seidel erst jammern würde, wenn er gar nicht mehr kam, aber eigentlich interessierte ihn das nicht wirklich. Irgendwann würde vielleicht jemand ein paar angenagte Knochen finden, denn Ratten gabs hier reichlich. Mit etwas Glück würden die Seidels dann die Reste von ihrem Söhnchen zurückbekommen. Er wäre dann auf jeden Fall schon wieder in Acapulco.
Die Bekanntschaft mit Richard von Brahmberg hatte sich ausgezahlt. Fünf Millionen für vier Wochen Arbeit in Deutschland. Kein schlechter Durchschnittslohn.

Drei Scheiben Brot und ein paar Scheiben irgendeiner billigen Aufschnittsorte aus dem Aldi waren noch übrig, dazu kam wie jeden Tag ein Eimer kaltes Wasser. Das konnte Seidel trinken, sich waschen und anschließend fürs Klo, in ein Loch im Boden, verwenden. Schließlich wollte Kern ja nicht, dass der Gestank hier drin unerträglich würde, zumindest so lange, wie er selbst hierherkommen musste.

„Hier, du Laus. Mit besten Grüßen vom Chefko ...“ Weiter kam Olaf Kern diesmal nicht, dann traf ihn die Kette mit voller Wucht ins Gesicht, so dass er rückwärts taumelte. David ging wie ein Berserker auf ihn los. Die Wut verlieh ihm Kraft, die er eigentlich nicht mehr hatte. Zielsicher knockte er Kern mit ein paar gezielten Schlägen und Tritten aus. Sobald der Typ am Boden lag und sich nicht mehr rührte, fesselte David ihn mit dem Gürtel. Das war zwar nicht sonderlich fest, sollte ihm aber einen Vorsprung verschaffen.

Auf dem Tisch entdeckte David Autoschlüssel. Er nahm sie, taumelte die Treppe hoch und raus. Das Auto stand direkt vor dem Haus. Mit zitternden Fingern schob David den Schlüssel in die Zündung und startete. Der Motor sprang sofort an. David hatte keinen blassen Schimmer, wo er war. Einige Zeit kurvte er über Feldwege, dann kamen ein paar Häuser. Der Name auf dem Ortseingangsschild sagte David nichts, also fuhr er einfach weiter.

Lisas Ahnungen hatten die Seidels angesteckt, die ebenfalls tapfer in der Bibliothek ausharrten. Friedrich Seidel saß neben seiner Frau und streichelte ihr über den Kopf. Plötzlich schrillte die Torklingel, was alle aufschreckte. Friedrich sprang auf und rannte nach draußen. Das Auto vor dem Tor war ihm unbekannt, aber ... das war doch David! Friedrichs Aufschrei „DAVID!“ hörten auch Lisa und Laura. Tatsächlich, da stand David vor ihnen! Lisa glaubte, den Boden unter sich schwanken zu fühlen.

Lisa konnte nichts sagen, dazu war der Kloß in ihrem Hals viel zu groß. Sie stürzte zu David und umarmte ihn wortlos. Friedrich fing sich als erster und rief die Polizei an. Seinem Sohn war die Flucht gelungen ... offenbar mit dem Wagen der Gangster. Lisa und Laura brachten David ins Haus.

„Setz dich erst mal.“ Lisa bugsierte David zum Sofa, während Laura eine Decke holte und um David legte. Besorgt registrierte sie, dass David regelrecht zu glühen schien. Außerdem lief Blut an seiner Hand herunter und tropfte auf den Boden. „Du mußt ins Krankenhaus, Schatz, sofort.“
„Nein. Auf keinen Fall. Ich will nur duschen und ins Bett“, protestierte David schwach.
„Aber Schatz ..“, begann Laura, überlegte es sich dann anders und fuhr fort: „Lass mich wenigstens Dr. Weinstein anrufen!“ David nickte nur müde.

Inzwischen kam draußen der erste Streifenwagen mit Blaulicht und Sirene angefahren. Zwei Beamte sprangen aus dem Auto und redeten kurz mit Friedrich, der sie an der Tür erwartete. Dann sicherte der eine das Auto vor dem Tor, während der andere sich kurz auf dem Grundstück umsah und dann Posten vor der Tür bezog, falls die Kidnapper ihrem Opfer auf den Fersen waren und hier auftauchten.

Zehn Minuten später traf auch Kommissarin Dorn ein. „Ich kann Ihnen gar nicht sagen, wie froh ich bin, Sie zu sehen, Herr Seidel.“ Die Erleichterung war ihr tatsächlich anzuhören, denn trotz des ganzen demonstrativ zur Schau getragenen Optimismus gegenüber der Familie war der Kommissarin klar gewesen, dass der Fall nicht gut lief. Eine Geldübergabe, nach der das Opfer nicht freigelassen wurde, bedeutete nur zu oft, dass die Geisel tot war. Von manchen fand man nie wieder irgendeine Spur. David Seidel, so hatte sie befürchtet, würde sich in die Liste der fünf Prozent Entführungsopfer einreihen, der Schicksal niemals geklärt werden konnte.

„Okay, können Sie mir sagen, wo ungefähr Sie waren? Haben Sie jemanden erkannt?“
„Richard und noch einer, den ich nicht kenne. Der Typ ist jeden Abend gekommen, Richard hab ich auch ein paarmal gehört. Glaub ich zumindest.“ Dann beschrieb David so gut er konnte das Haus und wie er durch ein kleines Dorf gefahren und schließlich in Königs Wusterhausen gelandet war. Von dort wußte er dann weiter. Die Kommissarin gab das am Handy gleich an ihren Kollegen im Präsidium weiter, der auf der Karte das Gebiet einzugrenzen versuchte. Erst war links neben dem Feldweg ein Bahngleis gewesen, hinter dem Dorf war David über eine Schleusenbrücke gefahren.
„Hieß der Ort vielleicht Neue Mühle?“, gab die Kommissarin eine Frage ihres Kollegen an David weiter.
„Ja, genau.“
„Hast du das gehört? Macht euch sofort auf den Weg, vielleicht haben wir ja Glück und erwischen den Typen noch dort.“ Zufrieden klappte die Kommissarin ihr Handy zusammen. Ihr Assistent hatte die Stelle nach Davids Angaben relativ genau eingrenzen können. Eine Abteilung Bereitschaftspolizei würde die Gegend gleich systematisch absuchen. Andere Kollegen arbeiteten mit Hochdruck an der Suche nach Richard von Brahmberg. Jetzt, wo die Geisel nicht mehr in Gefahr war, konnte die Polizei die Vorsicht bei der Fahndung ruhigen Gewissens über Bord werfen. Die Order lautete jetzt nicht mehr unbemerkte Annäherung, sondern sofortiger Zugriff.

Inzwischen war auch Dr. Weinstein eingetroffen und kümmerte sich um David. Gemeinsam mit Lisa brachte er David erst einmal nach oben und half ihm aus den zerrissenen und stinkenden Klamotten. Lisa erschrak richtig, als der Arzt vorsichtig den Hemdärmel weiter auf- und dann abriss. Das sah übel aus! So, als würde die Hand nur noch an Fetzen am Arm hängen. Vorsichtig begann Dr. Weinstein, die Wunde genauer anzuschauen. Die Fessel hatte sich richtig tief reingefressen und nicht nur die Haut, sondern auch Muskeln beschädigt. Außerdem hatte der Dreck für eine richtig böse Infektion gesorgt, die tief ins Gewebe vorgedrungen war.
Dr. Weinstein säuberte die Wunde gründlich und deckte sie dann mit sterilen Bandagen ab. Zum Schluß kam ein fester Verband darüber.

Bei der weiteren Untersuchung mußte der Arzt dann noch eine ausgewachsene Lungenentzündung sowie jede Menge Prellungen und oberflächliche Verletzungen konstatieren, die größtenteils von der Entführung und Verschleppung selbst stammten. Darüber hinaus hatte der tagelange Aufenthalt in einem feuchten, schimmligen und eiskalten Kellerloch mit unfreiwilliger Ekeldiät natürlich seine Spuren hinterlassen. Und auch die Anstrengung des Schloßknackens hatte ihren Preis gehabt.

Als Dr. Weinstein fertig war, durfte David auch endlich baden. Eigentlich war er viel zu wackelig auf den Beinen, aber das er das Bedürfnis hatte, sich zu waschen, war nur zu verständlich. Lisa hatte die in den Boden eingelassene Wanne schon volllaufen lassen, nicht ganz so heißes Wasser, wie es der Arzt empfohlen hatte. David ließ sich bereitwillig von ihr helfen. Lisa träufelte sich etwas Shampoo in die Hand und begann, ihm die Haare zu waschen.

Während dessen ging Dr. Weinstein wieder nach unten, um die Seidels zu informieren. Gespannt lauschten Friedrich und Laura den Ausführungen ihres alten Hausarztes und waren trotz aller Probleme am Ende erleichtert, als der Arzt ihnen versicherte, dass das schon wieder werden würde. Auch Lauras Frage, ob David im Krankenhaus nicht doch besser aufgehoben sei, beantwortete er. „Nein, ich denke, dass kann ich für heute verantworten. Außerdem gehts ihm hier zu Hause sicher besser und das ist jetzt einfach auch viel wichtiger.“

Unerwarteterweise gab ihm die Kommissarin darin recht. „Sehen Sie, solange wir Richard von Brahmberg und diesen anderen Typen nicht haben, können wir ihren Sohn hier besser schützen als in einer Klinik, wo wesentlich mehr Leute rumrennen. Glauben Sie mir, Frau Seidel, das eigene Bett ist in so einer Situation sehr viel beruhigender.“ Laura nickte, das sah sie ein. Frau Dorn hatte ihnen gerade schon erläutert, dass zwei Beamte hierbleiben würden, wenn sie selbst nachher gleich ins Präsidium zurückfahren würde, um die Fahndung zu koordinieren.

Dr. Weinstein fuhr mit seinen Erklärungen fort. „David braucht jetzt vor allem Ruhe. Sollte es ihm allerdings wesentlich schlechter gehen oder das Fieber noch weitersteigen, müssen Sie ihn auf jeden Fall sofort ins Krankenhaus bringen. Ich komme sonst morgen vormittag wieder vorbei.“

„Vielen Dank, Dr. Weinstein. Und danke, dass Sie mitten in der Nacht so schnell gekommen sind.“ Friedrich brachte den Arzt und die Kommissarin noch bis zur Tür. Polizisten waren gerade dabei, das Auto vor dem Tor auf einen Abschleppwagen zu ziehen, damit es im Labor auf Spuren untersucht werden konnte.

Lisa nahm das Badetuch von der Heizung und wickelte David darin ein. Er war jetzt so groggy, dass er kaum noch geradeaus laufen konnte, also packte ihn Lisa ins Bett und deckte ihn gut zu. Laura hatte inzwischen Tee und Suppe gebracht. Es gelang Lisa, David mit noch ein paar Löffeln Suppe zu füttern und ihn dazu zu bringen, den Tee zu trinken.

„Schlaf, mein Schatz. Ich pass auf dich auf.“ Lisa gab David einen sanften Kuss. „Du bist jetzt in Sicherheit.“ Sie setzte sich neben David aufs Bett und streichelte ihm sanft übers Gesicht. Es dauerte nicht lange, bis David eingeschlafen war. Lisa blieb sitzen und betrachtete ihn. Die Strapazen der letzten Wochen waren ihm deutlich anzusehen. Was er in dieser Zeit durchgestanden haben musste, konnte sich Lisa nicht mal annähernd vorstellen. Aber nun würde alles gut werden, jetzt waren sie wieder zusammen. Müde kuschelte sich Lisa an Davids Seite an schlief kurz darauf ebenfalls ein.


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BeitragThema: Re: ViB: Die Entführung   Mo Feb 09, 2009 12:52 pm

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BeitragThema: Re: ViB: Die Entführung   Mo Feb 09, 2009 8:04 pm

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BeitragThema: Re: ViB: Die Entführung   Di Feb 10, 2009 7:31 pm

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BeitragThema: Re: ViB: Die Entführung   Do Feb 12, 2009 6:45 am

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BeitragThema: Re: ViB: Die Entführung   Fr Feb 13, 2009 5:07 pm

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BeitragThema: Re: ViB: Die Entführung   Fr Feb 13, 2009 10:29 pm

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BeitragThema: Re: ViB: Die Entführung   So Feb 15, 2009 11:36 am

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BeitragThema: Re: ViB: Die Entführung   Mo Feb 16, 2009 12:57 pm

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BeitragThema: Re: ViB: Die Entführung   Mi Feb 18, 2009 1:17 pm

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BeitragThema: Re: ViB: Die Entführung   Do Feb 19, 2009 5:49 pm

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BeitragThema: Re: ViB: Die Entführung   Fr Feb 20, 2009 5:22 pm

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BeitragThema: Re: ViB: Die Entführung   Fr Feb 20, 2009 10:05 pm

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BeitragThema: Re: ViB: Die Entführung   Mo Feb 23, 2009 5:47 am

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BeitragThema: Re: ViB: Die Entführung   Di Feb 24, 2009 4:52 pm

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